IMMER WIEDER LECKER

Der schnelle Weg zum Genuss.


Spaghetti al Limone

In den heißen Sommermonaten Süditaliens suchte man nach Gerichten, die erfrischend wirkten und den Magen nicht belasteten. Da Zitronen in den Hainen direkt vor der Haustür wuchsen und Vorräte wie Olivenöl, Hartkäse und Pasta ohnehin in jedem Haushalt vorhanden waren, entwickelte sich das Gericht als schnelle, edle Mahlzeit für heiße Tage.

Spaghetti al Limone ist ein klassisches, hochgeschätztes Pastagericht der süditalienischen Küche. Es zeichnet sich durch seine extrem schlanke Zutatenliste und sein frisches, intensiv aromatisches Geschmacksprofil aus, bei dem die Zitrone nicht nur als Säuregeber, sondern als geschmacklicher Hauptakteur dient. Das Geheimnis einer echten, süditalienischen Spaghetti al Limone liegt in der Emulsion aus Stärkewasser, nativem Olivenöl extra, fein geriebenem Parmigiano Reggiano und frisch gepresstem Zitronensaft.

In der klassischen Tradition (wie an der Amalfiküste) kommt keine Sahne in die Pfanne – die cremig-seidige Sauce entsteht ausschließlich durch das präzise Bindungsspiel von Nudelwasser, Käse und Fett.

Limone
Zum Rezept...

Chả giò

Chả giò (im Norden Vietnams auch als Nem Rán bekannt) sind vietnamesische frittierte Frühlingsrollen. Sie sind ein sehr beliebtes Gericht in der vietnamesischen Küche, das oft als Vorspeise serviert wird.

Chả giò werden typischerweise in dünnes Reispapier eingewickelt (im Gegensatz zu vielen chinesischen Frühlingsrollen, die oft einen Weizenmehlteig verwenden). Das Reispapier wird beim Frittieren besonders knusprig und blättrig.

Die klassische Füllung besteht aus einer Mischung von gewürztem Hackfleisch (meist Schwein), Glasnudeln, Mu-Err-Pilzen (Holzohrpilzen) und Gemüse wie Karotten, Zwiebeln oder Taro. Es gibt auch vegetarische Varianten oder Varianten mit gehackten Garnelen oder Shrimps.

Die fertig gerollten Chả giò werden frittiert, bis sie goldbraun und sehr knusprig sind.

Sie werden oft mit frischen Kräutern (wie Minze und Koriander) und einem Dip serviert, wobei die vietnamesische Nuoc Cham Sauce (eine Mischung aus Fischsauce, Limettensaft, Zucker, Wasser, Knoblauch und Chili) besonders beliebt ist. Manchmal werden sie auch in Salatblätter gewickelt, bevor sie in die Sauce getunkt werden.Zum Rezept...

Stracotto di Manzo

Das Stracotto di Manzo ist ein wahres Juwel der italienischen Küche, ein Gericht, das Geduld belohnt und für seine zarte Textur und seinen tiefen Geschmack geliebt wird.

Dies ist ein Gericht, das Zeit braucht, aber die Mühe lohnt sich! Der Name "Stracotto" bedeutet wörtlich "überkocht" oder "lange gekocht" (stra = über, cotto = gekocht). "Di Manzo" bedeutet "vom Rind".

Das Fleisch wird durch das langsame Garen unglaublich zart und butterweich, sodass es fast von selbst zerfällt oder sich leicht mit der Gabel zerzupfen lässt. Die Flüssigkeit wird zu einer reichhaltigen, aromatischen Sauce reduziert.

Stracotto.05
Zum Rezept...

Spaghetti im Parmesan(rad)

In einigen italienischen Restaurants staunen die Gäste über die effektvoll zubereiteten Spaghetti im Parmesanrad. Die Basis des Gerichts ist die klassische römische Pasta Cacio e Pepe (Käse und Pfeffer).

Die Cremigkeit entsteht durch eine Emulsion aus geriebenem Hartkäse (Parmigiano Reggiano oder Pecorino Romano), viel schwarzem Pfeffer und dem heißen, stärkehaltigen Nudelwasser. Das Parmesanrad dient lediglich als große, beheizte Schüssel, in der die Emulsion perfekt gelingt und die Pasta den Geschmack direkt von den Wänden des Rads aufnimmt.

Tatsächlich hat kaum jemand ein Parmesanrad im Kühlschrank... Muss man auch nicht, denn das Gericht kann problemlos zu Hause in der Pfanne nachgekocht werden. Ausschlaggebend ist guter Käse und die richtige Temperatur der Pfanne.
Zum Rezept...

Crispy Roasted Potatoes

Dieses Rezept maximiert die Knusprigkeit der Kartoffeln durch eine spezielle Kochtechnik. Natron bricht die Oberfläche auf der Kartoffeln auf, um eine ideale Basis für die Knusprigkeit zu schaffen. Das Pektin, welches die Zellwände der Kartoffel zusammenhält, wird teilweise aufgelöst. Dadurch wird die äußere Oberfläche der Kartoffelstücke weich und bröselig. Stärke tritt aus dem Inneren an die Oberfläche. Beim anschließenden Schwenken im Öl bildet diese weiche, stärkereiche Schicht einen breiartigen Überzug, der im Ofen zu einer dicken, extrem krossen Kruste um den weichen Kern aushärtet.Zum Rezept...