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#kalbfleisch

Blanquette de Veau

Blanquette de Veau (ausgesprochen: Blankett de Woh) ist ein traditionelles französisches Kalbsragout. Der Name leitet sich vom französischen Wort blanc ab, was das wichtigste Merkmal des Gerichts hervorhebt: Die Sauce muss hell und cremig bleiben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ragouts wird das Kalbfleisch für die Blanquette nicht angebraten. Es wird stattdessen langsam in einem hellen Fond (mit Wasser, Gemüse und Kräutern) geschmort (pochiert), um die helle Farbe des Fleisches und des Fonds zu bewahren.

Die Sauce wird aus dem Kochfond des Fleisches zubereitet und anschließend durch eine Liaison (Bindung) aus Eigelb und Sahne (Rahm) verfeinert, was ihr ihre charakteristische, samtige Textur und reiche Cremigkeit verleiht. Traditionell enthält die Blanquette neben dem zarten Kalbfleisch auch Champignons und oft kleine Perlzwiebeln (oder kleine Schalotten).

Sie gilt als Inbegriff der französischen Wohlfühlküche und zählt bis heute zu den beliebtesten Fleischgerichten in Frankreich. Obwohl die Blanquette de Veau ein relativ unprätentiöses Gericht der Hausmannskost ist, erfreute sie sich aufgrund ihres reichen Geschmacks und ihrer cremigen Textur auch großer Beliebtheit bei Feiertagen und besonderen Anlässen in bürgerlichen Familien.Zum Rezept...

Ossobuco alla Milanese mit Gremolata

"Ossobuco" ist Italienisch und bedeutet wörtlich "Knochen mit Loch" (osso = Knochen, buco = Loch). Der Name bezieht sich auf die Hauptzutat: eine dicke Scheibe der Kalbshaxe mit dem zentralen Röhrenknochen.

Es ist ein klassisches italienisches Schmorgericht (Secondo Piatto). Die Kalbsbeinscheiben werden langsam und lange in einer aromatischen Soße geschmort, die traditionell aus Weißwein, Zwiebeln, Karotten, Sellerie (Mirepoix) und, in einigen Versionen, einer kleinen Menge Tomatenmark besteht.

Traditionell wird Ossobuco alla Milanese mit Risotto alla Milanese (Safranrisotto) serviert, da Reis und Safran ebenfalls typisch für die norditalienische Lombardei sind.

Das Ossobuco hat seinen Ursprung in Mailand (Milano), der Hauptstadt der Region Lombardei in Norditalien.

Der Zusatz "alla Milanese": Der Namenszusatz alla Milanese ("nach Mailänder Art") verweist direkt auf diese Herkunft. Er unterscheidet es von regionalen Varianten und betont die klassische Mailänder Zubereitung (insbesondere die Kombination mit Gremolata).

Das Ossobuco hat seine Wurzeln in der traditionellen ländlichen und bürgerlichen Küche der Lombardei. Es entstand aus der Notwendigkeit, auch Fleischstücke vom Kalb, die viel Bindegewebe besitzen (wie die Haxe), durch lange Zubereitung zart und schmackhaft zu machen.

Das Ossobuco ist somit ein tief in der norditalienischen Tradition verwurzeltes "Soul Food", das von einfachen Zutaten und viel Zeit lebt, um seinen unvergleichlichen, reichhaltigen Geschmack zu entfalten.

Ossobuco.5Zum Rezept...

Königsberger Klopse mit Kapernsauce

Königsberger Klopse sind ein klassisches Gericht der ostpreußischen Küche. Es handelt sich dabei um gekochte Hackfleischklöße (traditionell aus Kalbfleisch, oft mit Sardellen für die Würze), die in einer cremigen, hellen Sauce serviert werden.

Das Gericht gilt als ein Inbegriff der deutschen Hausmannskost. Es wird meist mit Salzkartoffeln oder Reis gereicht.

Klopse.04Zum Rezept...