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Pasta e Fagioli e Spianata Piccante

Dieses Gericht hat sich bei uns zu Hause zum absoluten kulinarischen Favoriten entwickelt, obwohl es streng genommen die meisterhafte Kombination aus zwei verschiedenen, regionalen italienischen Ideen ist. Zum ersten Mal durften wir diese außergewöhnliche Variante in einem kleinen, lokalen Restaurant in Süditalien genießen und haben sie seitdem in akribischen Versuchen zu Hause perfektioniert.

Die Kreation "Pasta e Fagioli e Spianata Piccante" ist daher kein einzelnes, überliefertes Traditionsgericht, sondern die geniale Zusammenführung von zwei Spezialitäten:

Pasta e Fagioli: Die Basis bildet der klassische, cremige Eintopf aus der Cucina Povera. Es ist eine herzhafte, wohltuende Sauce mit Cannellini- oder Borlotti-Bohnen, angereichert durch ein Soffritto (angeschwistertes Gemüse) und duftende, mediterrane Kräuter wie Rosmarin.

Spianata Piccante: Der entscheidende, feurige Akzent kommt von dieser Spezialität. Es handelt sich um eine scharfe, flache Salami aus Kalabrien, die mit reichlich Peperoncino (Chili) gewürzt ist. Durch das Anbraten setzt die Spianata ihre Schärfe und intensive Würze frei und verleiht dem Gericht eine unvergleichliche Tiefe.

Diese harmonische Verbindung – die rustikale Sämigkeit der Pasta e Fagioli zusammen mit dem pikanten, leicht rauchigen Geschmack der Spianata – wird durch zwei frische Komponenten abgerundet: frischer, pfeffriger Rucola und aromatische, goldbraun geröstete Pinienkerne. Die Kombination aus heiß, cremig, scharf und frisch ist wirklich sensationell.

Pasta.Fagioli.Spianata.Piccante

Zutaten.free.small

Zutaten





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Zubereitung


  1. Die Pinienkerne in einer kleinen, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze vorsichtig anrösten, bis sie goldbraun sind und duften. Achtung: Verbrennen schnell! Sofort aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  2. In einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne die Speckwürfel bei mittlerer Hitze langsam auslassen, bis sie knusprig sind. Herausnehmen und beiseitestellen, das Fett im Topf lassen.
  3. Zwiebeln, Sellerie und (optional) Karotten in den Topf geben. Olivenöl und Butter hinzufügen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze mindestens 10-15 Minuten glasig dünsten, bis das Gemüse sehr weich ist. (Das ist der Schlüssel zum Soffritto – nicht braten, sondern weich schmoren!)
  4. Knoblauch und die Salami-Scheiben/-Streifen in den Topf geben und kurz mitbraten, bis der Knoblauch duftet (ca. 1-2 Minuten).
  5. Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten, um die Aromen zu verstärken.
  6. Optional mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen.
  7. Lorbeerblatt und frische Kräuterzweige (Rosmarin/Salbei) zufügen.
  8. Stückige Tomaten und Brühe (erst ca. 100 ml) unterrühren.
  9. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Vorsicht mit Salz, da Speck und Salami schon salzig sind.
  10. Die Sauce bei geringer Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  11. Die Pasta in einem separaten Topf in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Etwas Kochwasser aufbewahren!
  12. Ca. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit der Sauce die abgespülten weißen Bohnen und die halbierten Cocktailtomaten zufügen. Nur kurz erhitzen, damit die Tomaten noch etwas Struktur behalten.

Servieren.free.small

Servieren



Lorbeerblatt und Kräuterzweige aus der Sauce entfernen. Die abgetropfte Pasta (oder direkt aus dem Wasser in die Pfanne) zur Sauce geben.Den Rucola unter die Pasta mischen. Auf Tellern anrichten, mit den Pinienkernen und den reservierten Speckwürfeln bestreuen. Zuletzt großzügig frisch geriebenen Parmesan darüber geben und sofort servieren.